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Cogo Margherita

Fotografie Cogo Margherita

Geboren in Tione. Professorin für literarische Fächer bis zu ihrer Ernennung zur Bürgermeisterin von Tione.
1985 zum ersten Mal in den Gemeinderat von Tione auf der Liste der Sozialistischen Partei Italiens (PSI) gewählt. Nach dem Austritt aus der Sozialistischen Partei 1990 Kandidatur auf einer Bürgerliste (Impegno Civico). 1993 zur Bürgermeisterin von Tione gewählt. Nach der Einführung der Direktwahl, 1995 in diesem Amt, immer an der Spitze einer Mitte-Links-Regierung, bestätigt.
Im Oktober 1997 in den Gemeindenverband des Trentino gewählt, als Mitglied des Exekutivausschusses Beauftragte für Gesundheitswesen und Kultur.
Seit 1995 Präsidentin des Beirates des Sanitätsbezirkes der Judikarien. Mit dem verwaltungspolitischen Programm der Gemeinde Tione wurden nicht nur zahlreiche primäre Erschließungsanlagen verwirklicht, sondern auch die Aufwertung des Gebietes (Genehmigung des Bauleitplanes) gefördert sowie kulturelle Tätigkeiten und Vereine unterstützt. Die Verwaltungspolitik war immer auf Dialog, auf die Zusammenarbeit mit den Bürgern und auf Bürgernähe ausgerichtet.
1998 tritt sie der Partei „Democratici di Sinistra“ bei, um die seit jeher von den Linken vertretenen Werte wie Solidarität, Respekt gegenüber den Schwächeren, Arbeit, Justiz und soziale Gerechtigkeit zu vertreten.
Als erste Frau zur Präsidentin der Regionalregierung der Region Trentino-Südtirol (1999-2002) gewählt. Versuchte, die Reform der Region durch die Änderung des Statuts voranzutreiben. Dieses Ziel wurde zum Teil erreicht und ermöglichte es der Provinz Trient, ein neues Wahlsystem einzuführen, an dessen Ausarbeitung sie als Mitglied der 5. Gesetzgebungskommission des Trentiner Landestages mitgewirkt hat.
Im Jänner 2002 Rücktritt vom Amt der Präsidentin der Region, da sie überzeugt war und es auch heute noch ist, dass es in der Politik der Ethik, Ehrlichkeit, Leidenschaft, Kompetenz, aber auch der Fähigkeit bedarf, auf eine Machtrolle zu verzichten, wenn die Bedingungen für eine gute Verwaltung fehlen.
Stets ein offenes Auge für die sich immer schneller verändernde Gesellschaft, hat sie sich für die politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Gesellschaft eingesetzt, an der sich auch Frauen und Jugendliche aktiv beteiligen.
2003 wiedergewählt. Als erste Frau, die das Amt einer Vizepräsidentin der Landesregierung bekleidet, und als Landesrätin für Kultur setzte sie sich für eine Politik ein, die die lokale Vernetzung der bestehenden Einrichtungen (Musikschulen, Vereine und Theatervereine) und erstklassige Initiativen wie Landesmuseen und Festivals förderte.
Sie verband Geschichte, Wiederbelebung und Aufwertung der geschichtlichen Erinnerungen (Entstehung des „Projektes Erinnerung“ zusammen mit Gemeinden und Vereinigungen sowie Entstehung der Stiftung „Historisches Museum des Trentino“) mit Innovation und besonderem Augenmerk auf die künstlerischen und kulturellen Elemente der Gegenwart. Besonders wichtig war dabei die gesetzliche Neuordnung des Kulturbereichs, einschließlich der Museen und Theater, die die gesetzlichen Grundlagen für eine dynamische und flexible Entwicklung der neuen kulturpolitischen Strategien gelegt hat. Sie unterstützte weiters Initiativen zur Förderung der Beziehungen zwischen den kulturellen Vereinigungen des Trentino und den wichtigsten internationalen Körperschaften. Im Laufe ihres Mandats wurde auch das Projekt für das zukünftige Museum der Wissenschaft (MUSE) auf wissenschaftlicher und architektonischer Ebene vorgestellt.
Sie leitete ein wichtiges Mehrjahresprojekt über den Ersten Weltkrieg ein, mit Studien, Forschungen, Entdeckungen, Aufwertung der Kulturgüter, Ausstellungen und einem auf dem Gebiet zu errichtenden Museum. Wichtig sind auch die Initiativen zur Restaurierung des historisch-kulturellen Vermögens, angefangen vom Vanga-Turm in Trient, der Festung von Cadine, der Ruatti-Mühle in Rabbi, der Palazzo-Schupfe im Naturpark von Scanuppia, der venezianischen Festung in Riva del Garda, dem historischen Friedhof von Bondo bis hin zur Restaurierung der Loggia del Romanino beim Castello del Buonconsiglio.
Starkes Engagement bei der Ausarbeitung und Erstellung von Verwaltungsverfahren (Programmabkommen und Konventionen) für die Planung und Zusammenarbeit der Autonomen Provinz mit den kulturellen Institutionen, Gemeinden und lokalen Vereinen in den wichtigsten Kulturbereichen.

Bekleidete Ämter

Regionalrat

Regionalratsabgeordnete/er
vom 02/12/2008 bis 21/11/2013

Fraktionen

  • Partito Democratico del Trentino-Alto Adige/Südtirol